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Das Strahlen-Experiment

Aktualisiert: 15. Aug 2019

Wenn man sich an den Physikunterricht erinnert.



Vor ewig langer Zeit, als ich noch zur Schule ging, war keines meiner Lieblingsfächer Physik. Interessant war es ja schon, aber immer diese Berechnungen und Formeln - als Teenager fand ich, sagen wir mal, das Leben ausserhalb des Formelhefts doch um einiges spannender. An was ich mich jedoch gut erinnere, war die Unterrichtsstunde mit einem kleinen Gerät, welches munter vor sich hinklickte. Mal waren es nur wenige Klick-Klicks, dann wurde das Geklickere schneller und intensiver, je nachdem, wie man das Gerät über verschiedene Oberflächen und Objekte bewegte. Na, könnt ihr euch an jene Physikstunde in eurer eigenen Vergangenheit erinnern? Und wisst ihr auch noch, wie dieses Gerät heisst und wofür es gut ist? Genau: ein Geigerzähler. Damit wird radioaktive Strahlung gemessen.


Waaaaas, ein Geigenzähler? fragt ihr euch jetzt vielleicht, wenn die besagte Unterrichtsstunde schon länger in der Vergangenheit liegt oder vielleicht sogar noch in eurer Zukunft. Es ist ganz einfach: Je mehr radioaktive Strahlung von einer Oberfläche oder einem Objekt ausgeht, desto mehr Klick. Faszinierend, nicht? Mangelnde Neugier soll man mir nicht vorwerfen, wenn ich mir nun, viele Jahre später, die Frage stelle, ob man Strahlen wirklich messen kann. Ich habe ein einfaches Experiment für euch durchgeführt, um die Richtigkeit dieses Prinzips streng wissenschaftlich nachzuweisen. Man nehme: Eine Strahlefrau mit Babykugel und ein entsprechendes Messgerät, in meinem Fall eine kompakte Nikon D750.


Eine Stunde lang führten wir in einer frühlingshaft blühenden Buschlandschaft akribische Messungen durch. Nebenbei bemerkt: Ich liebe die Outfitwahl von Kathrin. Sportliche Streifen in fröhlichem Weiss/Blau und bequeme Sneakers. So wunderschön unkompliziert und lässig, kontrastiert es nicht toll die romantischen weissen Blumen im Hintergrund?

Zurück zum Experiment. Ich konnte auch mit meinem Messgerät das oben beschriebene Prinzip nachweisen: Je mehr Kathrin strahlte, desto mehr Klickericklick entwichen dem Zähler in meinen Händen. Ich wage es zu behaupten, dass ich nicht gerade für schlechte Laune bekannt bin. Sollte sich diese doch einmal bemerkbar machen, könnte sie an so einem Nachmittag gleich wieder einpacken.